Mit Highspeed ins Internet?
Kurz erklärt
Wenn man einen Internetzugang besitzt und das tust du, sonst wärst du nicht auf dieser Webseite, dann bezahlst man in der Regel für eine bestimmte Geschwindigkeit, mit der man an das Internet angebunden ist. Das wird als Bandbreite bezeichnet. Häufig wird der Tarif nach der Bandbreite für den Download (Mbit / sec.) benannt.
Eine kleine Übersicht zur Orientierung für einen 2-Personen-Haushalt. Wer Kinder hat sollte, wenn möglich bei Tarifen von 250 Mbit/s anfangen, damit am Abend noch Bandbreite für das Eltern-TV zur Verfügung steht.
- 16 Mbit/s – HD Fernsehen, moderates Surfen im Internet, schlecht erschlossene Gegenden
- 50 Mbit/s – Entspanntes, gelegentliches Surfen, TV und Smarthome für den 2-Personen-Haushalt.
- 100 Mbit/s – Filme mit hoher Auflösung streamen und online Spiele.
- 250 Mbit/ s – Vielsurfer, Familien mit Kindern, mehrere TV-Geräte und Computer im zeitgleichen Betrieb, berufliche Nutzung.
- 1000 Mbit/s – Große Familien, Wohngemeinschaften, Power Nutzer, Hardcore Gamer.
Viele Kunden machen den Fehler, nur den Download zu betrachten. Das auch reicht meist auch völlig aus, wenn man nur wenige Daten hat, die man auch ins Internet senden möchte. Dazu gehören WhatsApp, soziale Medien wie Facebook, Instagram, TikTok oder YouTube. E-Mail ohne große Anhänge gehören auch dazu. Wer allerdings viele Medien, z.B. Fotos und Videos oder andere große Dateien, senden möchte oder beruflich muss, der sollte sich einen recht flotten Zugang bestellen, bei dem auch die Uploadgeschwindigkeit entsprechend hoch ist. Es sollten da schon 50 – 250 Mbit/s im Upload sein.
Bekomme ich auch, was ich bezahle?
Es kann vorkommen, dass ein Anbieter die bestellte Geschwindigkeit nicht einhalten kann, weil z.B. die Infrastruktur am Ort das nicht hergibt. Leider kommt es immer noch vor, dass Anbieter trotzdem die teureren Anschlüsse verkaufen, obwohl sie wissen, dass die technischen Daten nicht zu erreichen sind.
Am besten testet man die Geschwindigkeit seines Anschlusses von Zeit zu Zeit selbst. Dazu gibt es diverse Webseiten, auf denen man die Geschwindigkeit testen kann. Dazu sind aber ein paar Rahmenbedingungen zu beachten.
Während dem Test, der nur ein paar Minuten dauert, bitte beachten.
Alle anderen internetfähigen Geräte auf Standby halten, oder abschalten. Wenn der Sohn gleichzeitig online zockt, ist das Ergebnis nicht zu gebrauchen. Es sollten keine anderen Programme auf dem Computer laufen, bitte alles schließen. Läuft auf Alex oder dem TV ein Film? Was ist mit der Türkamera, hat der Postbote beim Test geklingelt? Verbinde zum Testen den Computer mit einem Kabel zum Internet, da es vorkommen kann, dass ein WLAN einen Flaschenhals erzeugt, weil es langsamer ist, als dein Internetzugang.
Mache den Test dreimal hintereinander. Die Ergebnisse sollten ungefähr gleich sein.
Wiederhole den Test an verschiedenen Tagen und Uhrzeiten.
Brauchbar ist nach meiner Überzeugung der Zugang von einem Anbieter, der nicht mehr als 10 % der angebotenen Leistung nach unten abweicht.
Jetzt noch ein paar Links zu Testseiten
Vielleicht nicht den Test des eigenen Anbieters wählen, da diese vielleicht etwas schönt!
Nicht alles Tests werden zum gleichen Ergebnis kommen, da es auch auf die Anbindung und Entfernung des Testrechners ankommt.


