Am Beispiel des Hosters netcup
Das ist der „Sperriegel“, den jeder Webentwickler liebt. Mit einem Verzeichnisschutz verhinderst du, dass Neugierige oder Suchmaschinen (wie Google) deine Testseite finden. Wer die URL aufruft, sieht erst mal nur ein Login-Fenster.
Bei netcup kannst du das ganz bequem über die grafische Oberfläche im WCP erledigen, ohne selbst Code schreiben zu müssen:
1. Passwortschutz einrichten
- Logge dich im WCP ein und gehe zu „Websites & Domains“.
- Wähle die (Sub-)Domain aus, die du schützen willst.
- Klicke auf das Icon „Geschützte Verzeichnisse“.
- Klicke auf „Verzeichnis hinzufügen“.
- Pfad: Wenn du die komplette Seite schützen willst, gib einfach nur ein Slash
/ein. - Titel: Gib eine Nachricht ein, die im Login-Fenster erscheint (z. B. „Testbereich – Privat“).
- Klicke auf „OK“.
2. Benutzer anlegen
Jetzt existiert der Schutz, aber noch niemand hat den Schlüssel.
- Klicke in der Liste auf den Namen des Verzeichnisses, das du gerade erstellt hast (den
/). - Klicke auf „Benutzer hinzufügen“.
- Gib einen Benutzernamen (z. B.
admin) und ein sicheres Passwort ein. - Klicke auf „OK“.
Ab sofort ist deine (Sub-)Domain gesperrt. Wenn du sie im Browser aufrufst, erscheint die Passwortabfrage.
3. Alternative: Manuell über .htaccess (Für Profis)
Falls du es lieber manuell via FTP machen möchtest (oder wenn du kein WCP nutzen willst), legst du im Ordner der Subdomain eine Datei namens .htaccess an. Ein einfacher Schutz für Google-Bots ohne Passwort wäre zum Beispiel dieser Code in der Datei:
Apache:
Header set X-Robots-Tag "noindex, nofollow"
Oder für einen kompletten Wartungsmodus via PHP/HTML. Aber der Weg über das WCP (Schritt 1 & 2) ist die sicherste Methode, da sie auf Server-Ebene greift.
Profi-Tipp: „Sicheres“ Testen
Wenn du fertig bist mit dem Testen und die Seite live schalten willst, löschst du einfach den Eintrag im Menü „Geschützte Verzeichnisse“ wieder. Die Dateien bleiben erhalten, aber die Sperre ist weg.

