Subdomain anlegen

Rubrik:

, ,

Am Beispiel des Hosters netcup

Eine Subdomain ist perfekt, um eine neue Website zu testen, einen Blog vom Shop zu trennen oder eine Staging-Umgebung (Testspiegel) einzurichten. Das Beste daran: Bei netcup kosten Subdomains in der Regel nichts extra.

So legst du sie im WCP an:

1. Subdomain erstellen

  1. Logge dich im WCP ein.
  2. Gehe zum Reiter „Websites & Domains“.
  3. Klicke auf den Button „Subdomain hinzufügen“.
  4. Subdomain-Name: Gib den Namen ein (z. B. test für test.deinedomain.de).
  5. Dokumentenstamm: Hier legt das System automatisch einen Ordner fest (z. B. /test.deinedomain.de). Das ist das Verzeichnis, in das du später deine Dateien per FTP hochlädst.
  6. Klicke auf „OK“.

2. FTP-Zugriff auf die Subdomain

Wenn du dich jetzt per FTP (wie oben gelernt) verbindest, siehst du im Hauptverzeichnis einen neuen Ordner mit dem Namen der Subdomain.

  • Alles, was du in diesen Ordner hochlädst, erscheint unter test.deinedomain.de.
  • Die Dateien deiner Hauptdomain im Ordner httpdocs bleiben davon völlig unberührt.

3. Wichtige Schritte nach der Erstellung

Damit die Subdomain genauso professionell läuft wie die Hauptseite, solltest du zwei Dinge tun, die wir vorhin besprochen haben:

  1. SSL aktivieren: Gehe erneut auf „SSL/TLS-Zertifikate“ und installiere Let’s Encrypt auch für die neue Subdomain.
  2. PHP-Version prüfen: Die Subdomain kann eine eigene PHP-Version haben. Prüfe unter „PHP-Einstellungen“, ob dort die gewünschte Version aktiv ist.

4. Anwendungsbeispiel: Test-Kopie

Wenn du deine Hauptseite auf der Subdomain testen willst:

  1. Kopiere alle Dateien aus httpdocs in den neuen Subdomain-Ordner.
  2. Erstelle eine neue Datenbank und importiere dort den Export deiner Haupt-Datenbank.
  3. Passe die Konfigurationsdatei (z. B. wp-config.php) im Subdomain-Ordner an die neue Datenbank und die neue URL an.

Ein kleiner Hinweis: Wenn du die Subdomain nicht mehr brauchst, kannst du sie im WCP einfach über das „X“ oder das Menü löschen. Dabei wird normalerweise auch der Ordner auf dem FTP gelöscht – stelle also sicher, dass keine wichtigen Daten mehr drin liegen.