Als One-Klick Installation
Bei Hostern hast du meist zwei Wege, WordPress zu installieren: den bequemen Weg über den automatischen Installer (Toolkit) oder den manuellen Weg (für maximale Kontrolle).
Hier sind beide Methoden im Überblick:
Methode 1: Der „Ein-Klick“-Weg (WordPress Toolkit)
Das ist die schnellste Methode, da netcup (Plesk) ein spezielles Toolkit besitzt, das auch Updates und Sicherheit für dich verwaltet.
- Logge dich im WCP ein.
- Klicke in der rechten Seitenleiste oder im Hauptmenü auf „WordPress“.
- Klicke auf den Button „Installieren“.
- Einstellungen anpassen:
- Installationspfad: Wähle deine Domain. Wenn WordPress direkt unter
deinedomain.deerreichbar sein soll, lass das Feld hinter dem Slash/leer. - Website-Titel: Gib deiner Seite einen Namen.
- Administrator: Notiere dir den Benutzernamen und das Passwort für den WordPress-Login!
- Installationspfad: Wähle deine Domain. Wenn WordPress direkt unter
- Klicke auf „Installieren“.
- Das System erstellt nun automatisch die Datenbank, kopiert die Dateien und konfiguriert alles.
Methode 2: Der manuelle Weg (Via FTP)
Falls du die volle Kontrolle über die Datenbanknamen und Dateistrukturen haben möchtest:
- WordPress herunterladen: Lade dir die aktuelle Version von de.wordpress.org herunter und entpacke die ZIP-Datei auf deinem Rechner.
- Dateien hochladen: Verbinde dich per FTP (wie wir es am Anfang gelernt haben) und lade den Inhalt des entpackten „wordpress“-Ordners in dein Verzeichnis
httpdocshoch. - Datenbank erstellen: * Gehe im WCP auf „Datenbanken“ > „Datenbank hinzufügen“.
- Notiere dir den Datenbanknamen, den Benutzernamen und das Passwort.
- Installation starten: Rufe deine Domain im Browser auf. WordPress begrüßt dich mit einem Einrichtungs-Assistenten.
- Daten eingeben: Wenn du nach den Datenbank-Details gefragt wirst, gib die Daten aus Schritt 3 ein. Als Datenbank-Host nutzt du meistens
localhost.
Drei wichtige Schritte nach der Installation
- Permalink-Struktur: Gehe in WordPress auf Einstellungen > Permalinks und wähle „Beitragsname“. Das ist besser für Google und sieht schöner aus.
- Sicherheit (WCP): Wenn du Methode 1 genutzt hast, klicke im WordPress Toolkit auf „Check Security“. Dort kannst du per Klick Sicherheitslücken schließen (z. B. den Zugriff auf die
.htaccessbeschränken). - SSL-Check: Stelle sicher, dass unter Einstellungen > Allgemein in WordPress beide URLs mit
https://beginnen.
Tipp: Wenn du das WordPress Toolkit nutzt, kannst du dort auch eine „Staging“-Seite erstellen. Das ist eine 1-zu-1 Kopie deiner Seite, auf der du Plugins testen kannst, ohne deine echte Website zu gefährden.

