WordPress-Installation

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Als One-Klick Installation

Bei Hostern hast du meist zwei Wege, WordPress zu installieren: den bequemen Weg über den automatischen Installer (Toolkit) oder den manuellen Weg (für maximale Kontrolle).

Hier sind beide Methoden im Überblick:

Methode 1: Der „Ein-Klick“-Weg (WordPress Toolkit)

Das ist die schnellste Methode, da netcup (Plesk) ein spezielles Toolkit besitzt, das auch Updates und Sicherheit für dich verwaltet.

  1. Logge dich im WCP ein.
  2. Klicke in der rechten Seitenleiste oder im Hauptmenü auf „WordPress“.
  3. Klicke auf den Button „Installieren“.
  4. Einstellungen anpassen:
    • Installationspfad: Wähle deine Domain. Wenn WordPress direkt unter deinedomain.de erreichbar sein soll, lass das Feld hinter dem Slash / leer.
    • Website-Titel: Gib deiner Seite einen Namen.
    • Administrator: Notiere dir den Benutzernamen und das Passwort für den WordPress-Login!
  5. Klicke auf „Installieren“.
    • Das System erstellt nun automatisch die Datenbank, kopiert die Dateien und konfiguriert alles.

Methode 2: Der manuelle Weg (Via FTP)

Falls du die volle Kontrolle über die Datenbanknamen und Dateistrukturen haben möchtest:

  1. WordPress herunterladen: Lade dir die aktuelle Version von de.wordpress.org herunter und entpacke die ZIP-Datei auf deinem Rechner.
  2. Dateien hochladen: Verbinde dich per FTP (wie wir es am Anfang gelernt haben) und lade den Inhalt des entpackten „wordpress“-Ordners in dein Verzeichnis httpdocs hoch.
  3. Datenbank erstellen: * Gehe im WCP auf „Datenbanken“ > „Datenbank hinzufügen“.
    • Notiere dir den Datenbanknamen, den Benutzernamen und das Passwort.
  4. Installation starten: Rufe deine Domain im Browser auf. WordPress begrüßt dich mit einem Einrichtungs-Assistenten.
  5. Daten eingeben: Wenn du nach den Datenbank-Details gefragt wirst, gib die Daten aus Schritt 3 ein. Als Datenbank-Host nutzt du meistens localhost.

Drei wichtige Schritte nach der Installation

  1. Permalink-Struktur: Gehe in WordPress auf Einstellungen > Permalinks und wähle „Beitragsname“. Das ist besser für Google und sieht schöner aus.
  2. Sicherheit (WCP): Wenn du Methode 1 genutzt hast, klicke im WordPress Toolkit auf „Check Security“. Dort kannst du per Klick Sicherheitslücken schließen (z. B. den Zugriff auf die .htaccess beschränken).
  3. SSL-Check: Stelle sicher, dass unter Einstellungen > Allgemein in WordPress beide URLs mit https:// beginnen.

Tipp: Wenn du das WordPress Toolkit nutzt, kannst du dort auch eine „Staging“-Seite erstellen. Das ist eine 1-zu-1 Kopie deiner Seite, auf der du Plugins testen kannst, ohne deine echte Website zu gefährden.